Wer heutzutage Geld anlegen will, steht vor einer schier endlosen Auswahl an Brokern, Apps und Versprechungen. Scalable Capital hat sich in den letzten Jahren von einem reinen Robo-Advisor zu einer regulierten Vollbank entwickelt – ein Schritt, der für Anleger mehr bedeutet als nur ein neues Label.

Gründungsjahr: 2014 ·
Sitz: München ·
Regulierungsbehörde: BaFin ·
Vollbanklizenz: Ja

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genaue Kundenzahl (offizielle Angabe fehlt)
  • Durchschnittliche Trustpilot-Bewertung (kein aktueller Wert in den Quellen)
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Ausbau der Bankdienstleistungen (Girokonto, Kreditkarte) wahrscheinlich
  • Weitere Zinssenkungen oder -anpassungen abhängig von EZB-Entscheidungen

Ist Scalable Capital vertrauenswürdig?

Die Vertrauensfrage steht bei jedem Broker ganz oben. Scalable Capital hat sich durch den Erhalt einer Vollbanklizenz im September 2025 von vielen Mitbewerbern abgesetzt.

Wie sicher ist mein Geld bei Scalable Capital?

Seit dem 10. September 2025 ist Scalable Capital ein CRR-Kreditinstitut mit Vollbanklizenz und unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank (Scalable Capital Newsroom (Offizielle Unternehmensmitteilung)). Das bedeutet: Die gleichen strengen Regeln wie für jede deutsche Filialbank gelten auch für den Online-Broker.

Ist Scalable Capital durch die Einlagensicherung geschützt?

Ja. Kundeneinlagen sind nach Angaben der deutschen Finanzprüfer von n-tv durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde geschützt (n-tv (Nachrichten- und Ratgeberportal)). Für den PRIME+-Tarif wird berichtet, dass durch Verteilung des Guthabens auf bis zu fünf Banken eine noch höhere Absicherung möglich ist (Finanzen.net (Finanzportal mit Börsen- und Brokervergleichen)).

Gibt es Beschwerden über Scalable Capital?

Wie bei jedem größeren Finanzdienstleister gibt es vereinzelte Nutzerstimmen zu Login-Problemen oder Support-Wartezeiten. Offizielle Beschwerdestatistiken der BaFin lagen zum Zeitpunkt der Recherche nicht vor. Die meisten etablierten Testportale wie Finanztip bewerten den Broker jedoch als seriös (Finanztip (Unabhängiges Verbraucherportal für Finanzthemen)).

Was das bedeutet

Die Vollbanklizenz ist keine kosmetische Änderung. Sie gibt Anlegern einen rechtlichen Rahmen, der bei reinen Wertpapierfirmen oft fehlt. Für Sparer in Deutschland ist die Kombination aus BaFin-Aufsicht und gesetzlicher Einlagensicherung der Goldstandard.

Ist Scalable Capital ein deutscher Broker?

Die Frage klingt einfach – doch die Antwort hat sich in den letzten Monaten grundlegend verändert.

Was ist Scalable Capital?

Scalable Capital ist ein deutscher Online-Broker mit Sitz in München, der 2014 gegründet wurde (bankdaten.de (Deutsche Bankdatenbank)). Ursprünglich als Robo-Advisor gestartet, hat sich das Unternehmen zu einer Full-Service-Brokerage-Plattform entwickelt, die Aktien, ETFs, Fonds und Kryptowährungen anbietet.

Ist Scalable Capital jetzt eine Bank?

Ja. Seit September 2025 besitzt Scalable Capital eine Vollbanklizenz und ist damit offiziell ein CRR-Kreditinstitut (Scalable Capital Newsroom (Offizielle Unternehmensmitteilung)). Das Unternehmen kann nun Einlagen halten, Kredite vergeben und eigene Bankdienstleistungen anbieten – ein Schritt, den nur wenige Neo-Broker in Europa vollzogen haben.

Bietet Scalable Capital einen Depotübertrag an?

Ja. Ein Depotübertrag zu Scalable Capital ist möglich und wird laut Nutzerberichten in der Regel innerhalb weniger Wochen abgewickelt. Die genauen Konditionen und eventuelle Kosten sollten vorab auf der offiziellen Website geprüft werden.

Die Konsequenz: Für Anleger, die Wert auf eine vollständige deutsche Regulierung legen, hat Scalable Capital mit der Banklizenz einen entscheidenden Vorteil gegenüber ausländischen Anbietern geschaffen.

Wer steckt hinter Scalable Capital?

Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Gründer und sein Team. Ein Blick hinter die Kulissen.

Wer sind die Gründer von Scalable Capital?

Scalable Capital wurde 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker und weiteren Mitstreitern gegründet. Die Gründer brachten Erfahrung aus der Finanz- und Technologiebranche mit, was sich in der Produktentwicklung widerspiegelt.

Wie viele Mitarbeiter hat Scalable Capital?

Laut aktuellen LinkedIn-Angaben beschäftigt das Unternehmen zwischen 1.001 und 5.000 Mitarbeiter (Stand: Ende 2024). Das Team ist damit deutlich größer als bei vielen vergleichbaren Neo-Brokern in Deutschland.

Wo hat Scalable Capital seinen Hauptsitz?

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Von dort aus werden die technische Infrastruktur, das Kundenservice und die strategische Ausrichtung gesteuert.

Der entscheidende Punkt

Ein Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern und einer deutschen Banklizenz hat eine andere betriebliche Resilienz als ein Startup mit 20 Leuten und einer litauischen E-Geld-Lizenz. Das merkt man vor allem dann, wenn etwas schiefgeht.

In welche ETFs investieren Milliardäre?

Die Anlagestrategien der Superreichen faszinieren viele Privatanleger. Ein Index macht diese Strategien transparent.

Was ist der iBillionaire Index?

Der iBillionaire Index bildet die Investitionen der weltweit reichsten Hedgefonds-Manager ab. Er verfolgt, welche Aktien und ETFs von Milliardären wie Warren Buffett oder Ray Dalio gehalten werden, und gewichtet sie nach Marktkapitalisierung.

Wie kann ich bei Scalable Capital in Billionaire-ETFs investieren?

Scalable Capital bietet Zugang zu einer breiten Palette an ETFs, darunter auch Produkte, die den iBillionaire Index abbilden. Über die Plattform können Anleger diese ETFs als Sparplan ab 1 Euro oder als Einzelkauf besparen (Biallo (Deutsches Verbraucherportal für Finanzprodukte)).

Welche ETFs sind bei vermögenden Anlegern beliebt?

Neben dem iBillionaire ETF sind bei vermögenden Anlegern besonders große, liquide ETFs auf den S&P 500, den MSCI World und den Nasdaq 100 beliebt. Scalable Capital listet laut justETF über 3.129 ETFs, die komplett kostenfrei im Sparplan besparbar sind (justETF (Unabhängiges ETF-Vergleichsportal)).

Was das für Anleger bedeutet: Die Sparplanlogik bei Scalable Capital – kostenlos für alle ETFs – senkt die Hürde für den Vermögensaufbau massiv. Gerade für Einsteiger ist der Unterschied zu Brokern mit 1,50 Euro pro Ausführung auf Dauer spürbar.

Ist Scalable Capital jetzt eine Bank?

Die kurze Antwort: Ja. Die lange Antwort zeigt, was dieser Status für Anleger praktisch bedeutet.

Was bedeutet die Vollbanklizenz für Anleger?

Mit der Vollbanklizenz unterliegt Scalable Capital der direkten Aufsicht durch BaFin und Deutsche Bundesbank (Finanztip (Unabhängiges Verbraucherportal für Finanzthemen)). Das bringt strengere Eigenkapitalanforderungen, regelmäßige Prüfungen und einen besseren Einlegerschutz mit sich. Für Anleger bedeutet das: mehr Sicherheit als bei einem reinen Wertpapierhandelsunternehmen.

Welche Vorteile hat Scalable Capital als Bank?

Als Bank kann Scalable Capital Einlagen verzinsen und eigene Kreditprodukte anbieten. Konkret bewirbt das Unternehmen für FREE- und PRIME+-Kunden einen variablen Einlagenzins von 2 % p.a. (Scalable Capital Newsroom (Offizielle Unternehmensmitteilung)). Ab dem 1. Oktober 2025 steigt der verzinste Guthabenbetrag im FREE-Tarif auf 100.000 Euro und ist im PRIME+-Tarif unbegrenzt.

Kann ich ein Girokonto bei Scalable Capital eröffnen?

Ein klassisches Girokonto mit Gehaltseingang und Überweisungsfunktion bietet Scalable Capital derzeit nicht an. Die Bankfunktion beschränkt sich aktuell auf das Verrechnungskonto für Wertpapiergeschäfte, das aber mit 2 % p.a. verzinst wird – ein für Tagesgeldkonten wettbewerbsfähiger Satz.

Der Haken: Wer ein vollwertiges Girokonto für den Alltag sucht, muss weiterhin auf eine traditionelle Bank setzen. Scalable Capital positioniert sich klar als Investment-Bank, nicht als Alltagsbank.

Welche Risiken gibt es bei der Investition mit Scalable Capital?

Keine Investition ist risikofrei – auch nicht bei der sichersten Bank der Welt. Was Anleger beachten sollten.

Welche Risiken gibt es beim Investieren generell?

Investitionen in Wertpapiere sind immer mit Marktrisiken verbunden. Kurse können fallen, Dividenden können ausbleiben und im Extremfall kann das eingesetzte Kapital vollständig verloren gehen. Dieses Risiko besteht bei jedem Broker – unabhängig von dessen Lizenzstatus.

Wie geht Scalable Capital mit Risiken um?

Scalable Capital unterliegt der BaFin-Aufsicht und muss strenge Sicherheitsstandards erfüllen (Finanzen.net (Finanzportal mit Börsen- und Brokervergleichen)). Die Plattform setzt auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselte Datenübertragung. Kundengelder werden getrennt vom Unternehmensvermögen verwahrt.

Was passiert, wenn Scalable Capital pleitegeht?

Im Falle einer Insolvenz von Scalable Capital sind Kundeneinlagen bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Wertpapiere wie Aktien und ETFs gehören rechtlich dem Kunden und fallen nicht in die Insolvenzmasse – sie werden auf ein anderes Depot übertragen. Der PRIME+-Tarif bietet durch Verteilung auf mehrere Banken eine noch höhere Absicherung.

Der Trade-off

Die höhere Sicherheit einer Vollbank erkauft sich Scalable Capital mit geringerer Flexibilität bei Produktneuerungen. Im Gegensatz zu reinen Fintechs unterliegt die Bank strengeren Genehmigungsprozessen – das kann bei Innovationen ein Nachteil sein, für Bestandskunden aber ein Sicherheitsgewinn.

Welche Kosten fallen bei Scalable Capital an?

Die Kostenstruktur ist oft der entscheidende Faktor bei der Brokerwahl. Zwei Tarife, ein klares Muster: Der FREE-Tarif lockt mit Nullkosten für Sparpläne und Depotführung, während der